Durch die andauernden Diskussionen im Abakus-Internet-Marketing-Forum zur Abwahl einzelner Adsense-Advertiser habe ich mich in letzter Zeit auch mehr als zuvor mit der gezielten Filterung von “Konkurrenzanzeigen” beschäftigt. Diese Option findet man im Reiter “Adsense-Setup” im eigenen Adsense-Account.
Rausgeflogen sind bei mir vor allem diese:
- “betrügerische Angebote mit überraschenden AGB” (einige Wissen sicher, was ich meine)
- Seiten, die ich kenne und von denen ich weiß, dass sie den Usern nichts bringen, sondern (auch) nur Traffic versilbern
- ein ganzer Haufen Preisvergleiche
Ich habe nichts gegen Preisvergleiche. Ich mag nur _die_ nicht die auf jeden Müll bieten um per AdSense-Arbitrage Traffic, Reichweite und Profit zu faken.
Vom Negativ-Kriterium zum Qualitäts-Faktor
Auf jeden Fall ist mir bei der Arbeit etwas aufgefallen. Hey! Wenn Google so viel Wert auf die Quality der Landingsites legt. Warum nicht mal _die_ bashen, die sich am häufigsten in den Ausschlusslisten befinden. Es muss doch mittelbar etwas mit Qualität zu tun haben, wenn haufenweise Publisher deren Anzeigen ablehnen. Dafür gibt es nur 2 Begründungen:
1. Google “trifft” den Content nicht beim Info Retrieval, oder
2. Die Seiten sind SCHEISSE.
Ich fände es gut, wenn man hier mal die kollektive Intelligenz ranließe und den Quality Score (2.0) dieser “Advertiser” drastisch herabsetzt. Damit würde man dem Problem Arbitrage auch einen ordentlichen Riegel vorschieben. Denn wer weiß besser was die Anziegen taugen, als die Publisher?
Schlagworte: Arbitrage, Preisvergleich, Quality-Score
Also das oben genannte Beispiel stimmt absolut und die von diesen Anbietern schlechteste Seite bietet immoment auch noch übelst doppelt. Also nach Schema F findet man von dieser Seite (unterschiedliche Domains und Adwords Accounts) zum gleichen Suchbegriff 2-4 Anzeigen. Ziemlich nervig, immer das gleiche Impressum und derselbe Scheiß…
Eine solche Säuberung habe ich vor ein paar Wochen auch mal gemacht und es hat wirklich gewirkt. Im ersten Moment war ich geschockt, denn anstatt der erwarteten Erhöhung der Klickpreise sind diese in den nächsten Tagen absolut im Keller gewesen. Ob es nun tatsächlich an meiner Lösch-Aktion gelegen hat weiss ich nicht, jedenfalls sind nach einigen Tagen die Preise kontinuierlich gestiegen und bewegen sich nun auf einem höheren Stand als zuvor.
Nur schade dass gerade die “Preissuchmaschinen” und Ebay-Weiterleitungen mehr Domains benutzen als man im Account sperren kann…
Naja, aber man soll ja ganz gut links an die verkaufen können, gell alex?
Dazu sag ich nichts
Ist aber halt ein Unterschied ob es ein kleiner Textlink am Rande ist oder lauter Anzeigen von Adsense. Von der Qualität der Anzeigen her gibt es sicher schlimmere Sachen als Preisvergleiche, aber machen wir uns nichts vor, wir haben Adsense ja nicht (nur) auf der Seite um den Besuchern relevante “Links” zu bieten
Also ICH bin immer traurig, dass ich nicht selbst klicken kann, weil die anzeigen so spannend sind
Dafür gibts ja das Preview Tool
Hallo,
mich würde einmal interessieren welche Seiten bzw. URL’s Ihr genau gesperrt habt? Und wie findet man solche Seiten, so dass man sie sperren kann?
Greetz,
Calimero
Du kannst Deine Anzeigen mit dem Preview Tool von Adsense checken, musst dann aber selber einschätzen um was es sich da handelt. Dinge wie die genannten Preissuchmaschinen bringen meiner Erfahrung nach einfach niedrigere Einnahmen. Aber auch anderswo liesst man dass die Einnahmen gestiegen sind nachdem diese ausgesperrt wurden.
Naja, und dann sperre ich natürlich alles Unseriöse was ich da so finde, zum Beispiel das wohl bekannte “Quiz” bei dem man eine Million gewinnen können soll, für die Teilnahme aber erstmal richtig zur Kasse gebeten wird…