Mein Weihnachten aus Affiliate-Sicht

Nun ist 90% des Weihnachtsgeschäfts schon vorbei und Zeit für einen kurzen Rückblick auf das diesjährige Weihnachten.

TOP: Mein Favorite war mal wieder das Amazon-Partnerprogramm. Conversion und Stornorate (<1%) sind einfach unschlagbar. 7,5-10% Provision sind natürlich auch mehr als Standard. Zwar werden einzelne Segmente bei manchen Partnerprogrammen besser vergütet, aber bis zu 10% über die (fast) ganze Palette, egal ob Buch, CD oder 2.000€-Espressomaschine, sind einfach fair. Die Januar-Überweisung wird denke ich richtig Spaß machen. Unglaublich gut konnte auch wieder die Systemselling-/Crossselling-Funktion von Amazon ihre Performance beweisen. Ich bewerbe mit Absicht keine Produkte aus den Bereichen “Elektronik & Foto” hab aber wieder diverse Camcorder, Digitalkameras, LCD-Fernseher und MP3-Player in den Erstattungen gefunden.

FLOP: Größte Enttäuschung war, wie schon im letzten Jahr ein großer Versandhändler. Die Meckermänner haben es auch dieses Jahr geschafft, die Conversion nachträglich auf unter 1% zu drücken. Der Klickpreis sollte im einstelligen Eurocent-Bereich liegen. Relativ unspannend. Positiv muss man anmerken, dass ich auf Anfrage relativ unkompliziert Premiumkonditionen hätte bekommen können und dass man in der Regel auf Nachfrage eine Tabelle mit den “Begründungen” für die einzelnen Stornierungen bekommt. Bei denen liegt nämlich das Hauptproblem: Ziemlich genau die Hälfte (!) aller Bestellungen wurde im Nachhinein storniert. Unglaublich, wenn man das mal mit Amazon vergleicht. Selbst andere Versandhändler konvertieren deutlich besser und stornieren weniger. Wenn ich mich recht erinnere waren letztes Jahr negative Bonitätsauskünfte, Sammelbestellungen und Bestandskunden häufige Stornogründe. Dieses Jahr habe ich mir die Erklärung der Stornierungen gleich gespart um mich nicht weiter zu ärgern.

FAZIT: Nächstes Jahr werde ich das Flop-Partnerprogramm gleich gar nicht bewerben. Insbesondere die Stornorate macht jegliche Kalkulation unmöglich. Amazon ist und bleibt für mich erste Wahl. User, die nicht auf Amazon stehen dürfen sich bei mir gern ein OTTO- oder Quelle-Cookie abholen. Ich selbst bestell aus Bequemheit übrigens auch fast nur noch bei Amazon. Bonus-Tip: Auch an den ersten Tagen NACH Weihnachten lohnt es sich die Adwords-Budgets saftig zu halten. Viele Gutscheine und Geldgeschenke suchen dann Entwertungs-Kanäle, Computer brauchen auch Spiele und MP3-Player müssen mit Musik befüllt werden, damit sie Spaß machen.

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5 Kommentare zu „Mein Weihnachten aus Affiliate-Sicht“

  1. Netzblogger sagt:

    Hey Pip – Frage: Mit welchem Traffic bzw. welcher (art) Website bewirbst du deine PPs v.a. zu Weihnachten hauptsächlich? Hast Du eine große Community oder andere angebote oder geht’s da primär um Suma-Traffic?

  2. Pip sagt:

    ganz klar suma-traffic. sehr gezielt und sehr speziell. und genauso geht er dann raus.

  3. Gutscheincode Anbieter sagt:

    Bei mir waren es beim besagten Versandhaus sogar über 60% an Stornos – schon wirklich krass!!

    Erst freut man sich, wenn man Provisionen von 20 bis 30 Euro (haben ne prozentuale Vergütung) auflaufen sieht, und danach ärgert man sich umso mehr, wenn die einem alles wieder schön säuberlich stornieren. Ich frage mich – was soll das ganze?!

    Auf welchen URLs hast du die denn beworben?

  4. pip sagt:

    schätze das ganze ist auf kurzfristige affiliate-gewinnung ausgelegt. langfristig KANN eigentlich niemand damit arbeiten, weil es zu unberechenbar ist. nach allen stornos und abzügen ist die vergütung ein witz.

    URLs … sorry, eher nicht.

  5. Lass meinen verdammten Link drin ;-) sagt:

    Die fette X-Mas Zeit ist leider vorbei…ab dem 23.12. sind bei mir die Sales ziemlich eingebrochen, geht dir sicher auch so, oder?

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