Matt Klops über “undetectable SPAM”

Mal ein Beispiel wie man sich IMHO zum totalen Klops macht: Matt Cutts – Undetectable SPAM

In Zeiten in denen JavaScript-Redirects, IP-Cloaking und CSS-Tactics noch bestens funktionieren, so zu tun als wenn man den Spammern Lichtjahre vorraus wäre finde ich wirklich illusionistisch und lächerlich.

Solange regelmäßig noch renomierte Unternehmen beim Verstoß gegen die Guidelines enttarnt werden, und solange Netb**ster noch Kunden gewinnt und derart berät bzw. beraten kann ist es doch einfach unglaubwürdig sich als Leiter des Search Quality Teams bei Google zu so einem Statement hinreissen zu lassen, oder?
Also ich bezweifle nicht, dass Matt Cutts eine brilliante Persönlichkeit ist und ich lese sein Blog schon recht gern. Aber eben dieser Post oder auch seine Reaktion auf den Plagiats-Vorwurf von Jeremy Zawodny lassen schon ein bisschen des Sauber-Nerd-Image bröckeln.

Was ich meine ist: Glaubt Matt das selbst, oder will er nur seine Leser verarschen?

P.S.: Netb**ster Humankapital (mal auf die letzten 2 Arbeitgeber achten ;) )

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2 Kommentare zu „Matt Klops über “undetectable SPAM”“

  1. [...] Ich halte die Fähigkeit Fehler einzugestehen und Streits nicht eskalieren zu lassen für eine der wichtigsten überhaupt. In einer Welt wo alle Übeltaten online archiviert werden und Fehltritte von Suchmaschinen leicht vor dem eigenen Webauftritt gelistet werden können ist es unheimlich wichtig seine Integrität zu schützen und eine halbwegs weiße Weste zu bewahren. Das ist nicht der einzige aber ein guter Grund für ethisches Verhalten. Andy Beals scheint das ähnlich zu sehen. Die Reue und Reflektiertheit, die Jeremy auszeichnet, lässt Matt Cutts leider vermissen. Auf die Plagiatsvorwürfe von (zufällig auch) Jeremy reagiert Matt Cutts wie ein Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Auch sonst finde ich Matts Äußerungen in letzter Zeit zumindestens fragwürdig. [...]

  2. Cutts Blog hat meiner Meinung nach (spätestens seit dem BMW-Vorfall) den Zweck, auf inoffiziellem Weg über die “Privat”-Meinung eines zufällig in einer Schlüsselposition beschäftigten Google-Mitarbeiters spammige SEO-Taktiken auf “ehrenwerten” Websites zu reduzieren.

    Technisch bekommt G das noch etliche Zeit nicht in den Griff, also verwendet man die beliebte FUD-Taktik: Verbreitung von Furcht, Ungewissheit und Zweifel. MFA-Sites werden trotzdem boomen, aber der “durchschnittliche” Webmaster entfernt seine handgeklöppelte Doorwaypage mit JavaScript-Redirect in vorauseilendem Gehorsam.

    Mission accomplished, Mr. Cutts.

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