Yahoo 2.0 – “Soziale Suche”

Wie der FOCUS kürzlich in einem Interview mit Yahoo’s Bradley Horowitz erfahren durfte, wandelt sich Yahoo’s Perspektive, was die Relevanz von Suchergebnissen angeht tendenziell weg von der Linkpopularität und hin zum Userverhalten.

Was Horowitz mit “soziale Suche” beschreibt soll letztendlich dazu führen, dass nicht mehr allein die Webmaster, also deren Link-Vergabe und der Suchalgorithmus die SERPs bestimmt sondern auch das Verhalten der Suchenden. Dabei soll der User bestimmen welches Suchverhalten er gerne annehmen möchte. Will er Inhalte, die für Nerds interessant waren oder Inhalte mit regionalem Bezug, also solche die Mitmenschen aus seiner Umgebung spannend fanden. Je nach selbstgewählten Profil kann die Suchmaschine entscheiden ob sie dem nach “Kawasaki” Suchenden die Präsenz eines Motorradherstellers oder das Blog des Venture Capital Spezialisten Guy Kawasaki liefert.

Meine Vermutung ist das Yahoo einen ganzen Teil der Web 2.0 Communities die es kürzlich kaufte und sicher noch kaufen wird zur Anreicherung des eigenen Indexes nutzen wird. Dienste wie del.icio.us indizieren relevante und populäre Inhalte sehr viel schneller und vor allem spam-freier als herkömmliche Suchmaschinen.

1 Kommentar zu „Yahoo 2.0 – “Soziale Suche”“

  1. Motolino sagt:

    Warum sollte Yahoo denn bitte seinem großen Konkurrenzen namens G***** in irgendwas nachstehen? Die machen das doch seit Jahren so!

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