Archiv für Januar 2006

TV-Serie Las Vegas im ORF

Sonntag, 29. Januar 2006

Ab dem 30. Januar wird die TV-Serie Las Vegas nun auch im ORF laufen. Nachdem die in den USA von NBC produzierte TV-Serie seit Anfang des Jahres beim Münchener Fernseh-Sender ProSieben zu sehen ist, wird Las Vegas jetzt zusätzlich in Österreich von ORF ausgestrahlt.

Las Vegas reiht sich am Super-Serien-Montag nach CSI Miami, Monk und CSI New York um 22:30 Uhr ins ORF-Programm ein. Worum es in der 1. Folge “Geboren in Las Vegas” geht erfährt man z.B. auf dieser Las Vegas Fanpage.

CSI: Miami - Season 1.1 (3 DVDs) Monk - 1. Staffel (4 DVDs) CSI - Crime Scene Investigation Season 1.2 (3 DVDs)

Stilvolle Todesanzeige

Freitag, 27. Januar 2006

stilvoll abtreten

Das nenn ich stilvoll abtreten…

Traueranzeige via popnutten

e.on, Auschwitz und die Gefahr der Relevance Ads

Freitag, 27. Januar 2006

Kürzlich erschien in der Landeszeitung Lüneburg folgende Anzeige, des Energiekonzerns e.on:


Vergleicht man nun die Schlagzeile der Anzeige mit der des Artikels, wird einem kurz übel ob der makaberen Verfehlung und man fragt sich, wie so etwas passieren kann. Ob man darüber lachen kann oder nicht ist vermutlich eine Frage der Pietät und vor allem der persönlichen Betroffenheit.

Menschen machen Fehler. SOLCHE Fehler sollten besser nicht passieren.

Was ich an dem Thema aber viel interessanter finde: Wer sorgt dafür, dass so etwas nicht sogar ganz automatisch bei der Verwendung von content-sensitven Werbeinblendungen, wie Google AdSense oder ebay Relevance Ads passiert? Kann es passieren, dass ich auf einer Seite über KZ-Mahnmäler (nur scheinbar) passende Nazi-Reliquien aus dem eBay-Angebot sehe? Werden auf einer Nachrichtenseite über Razzien bei Menschenhändler- oder Kinderporno-Ringen Anzeigen von Partnerbörsen und Videokameras bei eBay eingeblendet? Wird mir auf einer Seite, die über einen Selbstmord mittels Medikamenten berichtet das passende Präparat von einer Online-Apotheke angeboten? Ich wage es nicht zu testen.

Google zelebriert den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart

Freitag, 27. Januar 2006

Dem am 27.1.1756 in Salzburg geborenen Musikgenie Wolfgang Amadeus Mozart huldigt Google heute, exakt 250 Jahre später mit diesem Logo:

Mozart Google Logo

Wollen wir hoffen, dass Google länger von seinem Ruhm profitieren kann, als Wolfgang Amadeus Mozart, der nur 35 Jahre alt wurde.

Mir persönlich gefällt übrigens der Türkische Marsch von Wolfgang Amadeus Mozart am besten, der mir seitdem er als Erkennungsmelodie für die deutsche Nation in Sid Meier’s Civilization diente nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist.

In Zeiten von Tokio Hotel, Revolverheld und Blog27 sicher mal wieder eine gute Wahl:

Pünktlich zum 250. Jubiläum ist auch eine Special Edition von Mozarts Werken auf 2. DVDs erhältlich.

Unsterblicher Mozart - Jubiläumsedition zum 250. Geburtstag (2 DVDs)

Bushido

Sonntag, 22. Januar 2006

Bushido – Deutschlands Staatsfeind Nr.1

Im vergangenen Jahr hat sich Berlins Straßenszene durch die Charts gerappt. An vorderster Front mit dabei ist Bushido aka Sonny Black, der sich vom “Electro Ghetto” – Rapper des ehemaligen Aggro Berlin Undergrounds zum selbsternannten “Staatsfeind Nr.1″ weiterentwickelt hat. Sein Samurai-Künstlername bedeutet soviel wie
“Wege des Kriegers”. Und genau solche Wege ging Bushido, nachdem er die 11. Klasse Gymnasium hingeschmissen hatte. Er mutierte zum Kriminellen, wurde zum Drogendealer und wurde prompt diverse Male von Fahndern erwischt. Dafür wurde Bushido vom Richter zu einem Ausbildungsheim verdonnert. Dort machte er eine Lehre zum Maler und Lackierer. In dieser Zeit entdeckte Bushido dann seine Liebe zum Rap und Hip Hop. Er stieg beim Label Aggro Berlin mit ein, bis er 2004 zu einer Erkenntnis kam: „Ich bin und bleibe Aggro. Meine Einstellung hat sich nicht geändert, nur eben zu meinen eigenen Bedingungen. Meine Erfahrungen kann mir niemand nehmen.“

2004 gründete Bushido das Sublabel Ersguterjunge bei Universal Music, nachdem er Aggro Berlin verlassen hatte. Für Bushido war nun die Zeit gekommen die Szene hinter sich zu lassen. Juli 2005 wechselte er sein Produktionsteam vollkommen aus und ging nach Linz, um dort mit dem
Beatlefield-Team Chakuza und DJ Stickle ein neues Album in deren Studio einzuspielen.

Auf diversen umjubelten Tourneen durch die Lande unterwegs, stellte Bushido jedesmal erneut seine genialen Live-Qualitäten unter Beweis. Der Krawall-Rapper sorgte mit seinen Texten bundesweit für Schlagzeilen. Selbst die New York Times bezeichnete ihn als “Role Model” einer anderen, ungewohnt bedrohlichen neuen deutschen Jugendkultur.

Bushido und die Körperverletzung

Am 29. Juli kam es nach einem Konzert von Chakuza und DJ Stickle zu einem folgenschweren Vorfall: Weil ein Mann die Reifen von Bushidos gemietetem 7er BMW zerstochen haben soll, hatte Bushido zusammen mit seinen 2 Leibwächtern diesen Mann zusammengeschlagen. Am 3. August 2005 wurde er dafür in Linz für 15 Tage in Untersuchungshaft genommen. Auch diese Zeit nutzte Bushido aus, um im Gefängnis weiter an den Albumtexten von “Staatsfeind Nr.1″ zu werkeln. Nach Hinterlegung von 100.000 Euro Kaution war er damit erstmal bis zur Gerichtsverhandlung im November 2005 wieder auf freiem Fuss. In der Verhandlung konnte der Vorfall allerdings nicht ausreichend aufgeklärt werden. Bushido musste daraufhin trotzdem 20.000 Euro an die Staatskasse zahlen und das Opfer erhielt ein Teilschmerzensgeld in Höhe von 1.000 Euro zugesprochen.

Bushido aktuell

Derzeit befindet sich Bushidos aktuelles Live-Doppel-CD-Album “Deutschland, gib mir ein Mic!” in den Top10 der Media-Control-Charts. Die dazugehörige Live DVD ist sogar auf Platz 1 der Musik-DVD-Verkaufscharts. Ab 11.September 2006 geht es dann mit neuem Album ” Von der Skyline zum Bordstein zurück” weiter.