Archiv für Oktober 2006

10 Gründe warum ich Halloween HASSE!

Dienstag, 31. Oktober 2006


Es gibt sehr wenige Sachen, von denen ich behaupten würde, dass ich sie wirklich HASSE. Warum auch? Aber dieses “Fest” dem angeblich alle seit 365 Tagen entgegenfiebern bringt mich wirklich zur Weißglut. Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist für viele Deutsche eine echte Tortur. Hier meine legitimen Gründe Halloween zu hassen:

1. Halloween in Deutschland

Das angebliche “Fest” hat in Deutschland keine Tradition. Null, nada, zero, nix. Ich weiß nicht, wann das ganze aus dem Land, was (sonst) immer alle hassen herüber geschwappt ist, aber das hätte es nie dürfen. Und selbst dort ist sich übrigens niemand so sicher über den Ursprung allen Übels.

2. Langeweile an Halloween

An Halloween läuft im Fernsehen den ganzen Tag noch mehr SCHEIßE als so schon. (Bis auf Simpsons, die sind auch zu Halloween cool.) Außerdem meint jeder ein tolles Halloween-Kostüm tragen zu müssen. Dabei sind 97,8 % der Leute so kreativ auf das Scream-Kostüm zurückzugreifen um ihrem Außeren eine Verbesserung zukommen zu lassen.

3. Halloween-Kommerz HalloweenIm Supermarkt wird man ähnlich wie zu Weihnachten schon Wochen zuvor durch billige Halloween-Kostüme, Halloween-Süßigkeiten, Halloween-Tischdeko, Halloween-Klopapier, Halloween-Waschmittel und Dracula-Slipeinlagen konfrontiert. Sollen die Halloween-Plünderer doch gleich im Supermarkt klauen und nicht bei mir.

4. “Früchte des Zorns”Überall liegen gammlige Kürbisse rum. Kürbis ist ein ZU RECHT das ganze Jahr verschmähtes Gemüse, das anscheinend nur noch für Halloween produziert wird, weil man den armen Muttis dann anscheinend alles verkaufen kann. Die sparsame Mutti an sich muss dann am 31. Oktober überlegen, wie sie aus dem ganzen nutzlosen Dreck, den sie aus dem Kürbis entfernt hat noch eine “leckere” Suppe, komisches Speiseeis oder noch schlimmere Kuppelprodukte, auch als Halloween-Rezepte bekannt, herstellen kann.

5. An Halloween dürfen Kinder ALLES

Halloween scheint der moralisch gedeckte Aufruf zu den Vergehen Ruhestörung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung zu sein. Jede kleine Bratz-Göre darf unter Proclamation der Parole “Trick or Treat” ungestraft meine Haustür schänden, Dauer-Klingeln und das Anwesen belagern.

6. Dumme Parentalgeneration

Mit am perversesten finde ich das die Eltern das ganze decken und fördern. Wenn so eine Walldorf-Mutti – während der kleine Hannjörn gerade seinen Namen ins Blumenbeet “tanzt” – mir nen Vortrag darüber hält, dass ich ihren verzogenen Gören doch etwas geben müsse, weil es angeblich so “Brauch” wäre (NEIN, das ist es nicht!), dann ist definitiv Schluss mit lustig. Genauso gut könnte einmal im Jahr die Tengelmann-Clique durch die Häuser ziehen und ein paar Flaschen Sternburg erbetteln.

7. Hollywoods Geronten-Schubsen

Jedes Jahr zu Halloween muss man den ebenfalls gammligen Hugh Heffner sehen, wie er eine seiner tollen Playboy-Halloween-Gelage celebriert, auf denen gaaaanz viele Stars sind, die man aber gerade nicht sieht, weil sie ja eh verkleidet sind.

8. Klinkenputzen

Klinkenputzen nervt wirklich in jeder Beziehung. Den von den Kindern hinterlassenen Dreck abzubekommen ist wirklich ne Sau-Arbeit. Die einzigen die “Klinkenputzen” nicht nervt scheinen die kleinen Wänster und ihre Erzeugerinnen zu sein.

9. Abkömmlichkeit

Das wirklich Allerletze ist die Abwesenheit im eigenen Haus mit der Unwilligkeit zur kariösen Versorgung der Nervbratzen gleichzusetzen. Hat man also 2 Wohnsitze darf man entscheiden an welchem man lieber am 1. November putzen will. Unfair.

10. Halloween-Emails

Oh nein. Just in diesem Moment bekomme ich sogar Halloween-Spam. Na wenn das kein würdiger Abschluss ist… Sonst hätte ich mir noch über Nummer 10 Gedanken machen müssen. Thema der Spam-Mail ist übrigens ein vibrierender Reif, der mir meine Sorgen über meine “Performance” beim bespaßen meiner Partnerin vertreiben soll. Ob es den nächstes Jahr auch im Halloween-Regal im Supermarkt gibt?

So! Das musste mal sein. Ergänzungen gern in die Kommentare. Auch auf die Hinweise, dass ich ein herzloser Geizhals bin freue ich mich natürlich. Bin gespannt wie schwer es mal wird meine eigene Brut davon zu überzeugen, dass Halloween nervt.

Google Webmaster Tools mal wieder zu gut für den Markt?

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Nicht das erste mal das Google an der schnellen Skalierung eines Produktes scheitert. Beim Einloggen in die Google Webmaster Tools zeigen jetzt alle Sites den Status “Überprüfung steht aus”. Die Validierung per HTML-Datei im Webspace oder Meta-Tag ist derzeit nicht möglich.

Scheint, als ob das neue Feature “Crawl Rate”-Adjustment zu interessant für viele Webmaster war. Auf jeden Fall ächzt und stöhnt das System an allen enden im Moment. Eventuell hat das neue Feature, was Google Sitemaps jetzt endlich mal zu einem echten Webmaster-Tool macht zu viele neue User dazu bewogen das die Google Webmaster Tools zu nutzen.

www.studivz.net – Konzept geht auf

Mittwoch, 25. Oktober 2006


Gute Nachrichten für die Gründer des Studi-Verzeichnis studivz.net: Ein ähnlich gelagertes Projekt in China wurde soeben von Oak Pacific Interactive (kurz OPI) gekauft. (Summe leider unbekannt) Bei dem chinesischen Projekt Xiaonei.com handelt es sich ebenfalls um ein erstaunlich stark an Facebook.com orientiertes Studiosi-Tummelbecken.

Ob studivz.net primär Exit-orientiert ist oder nicht, will ich gar nicht weiter erörtern. Fakt ist nur, dass das Konzept früher oder später einen Käufer oder doch wenigstens einen Interessenten auf den Plan rufen wird. Und damit sollte wieder einmal der Marktwert der erfolgreichen studiVZ ein wenig gestiegen sein.

via mashable

Büro am Strand – Retter der Nation

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Büro am Strand feat. MC Winkel & Nilzenburger – Retter der Nation ist eine nette Low-Budget Produktion die momentan durch die Blogs zieht und auch meiner Meinung nach die Promotion verdient. Mit dabei unter anderem Ex-Viva-Moderator Nils Bokelberg [->Blog]. Hier geht’s zum Video Büro am Strand – Retter der Nation.

Die SEO-Traumfrau für Matthias

Dienstag, 24. Oktober 2006

Matthias Süß aus Regensburg hat kürzlich verkündet jetzt wieder als Single in Regensburg auf der Pirsch nach der passenden weiblichen Ergänzung zu sein und reichlich Untererstützung bekommen für seine Aktion. Doch wie sieht die perfekte Traumfrau für einen SEO- und Online-Marketing-Profi aus? Ein paar Eigenschaften, die sicher helfen sollten:

1. Nach ihrem Studium in Stanford und Berkeley verfügt sie noch über mehrere GigaByte Webspace, der von der Fakultäts-Seite verlinkt ist.

2. Sie kennt von ihrem Ex-Freund noch den Login zum Bulk-Import im ODP.

3. Ihre private Homepage hat ihr ein Freund bereits 1987 zum Geburtstag geschenkt, stetig mit Links versorgt und mit Inhalten aus ihrem Leben gefüllt: Von der Eröffnung ihres ersten Girokontos bis zum Antrag auf einen Studentenkredit ist alles dokumentiert. :D

4. Sie arbeitet als Trendscout für SpiegelOnline und Heise um neue interessante Seiten im Entertainment-Bereich aufzuspüren, weiß aber oft gar nicht mehr worüber sie noch berichten soll.

5. Außerdem schläft golft sie mit dem Search Quality Coordinator von Google in Dublin, der niemandem außer ihr seine Geheimnisse anvertrauen kann.

Also das wären so meine Erwartungen…. ob das für Matthias Süß passt ist eine andere Fragen. Einigermaßen passables Aussehen und niedriges Nerv-Niveau wären sicherlich auch förderlich. ;)

Weitere Vorschläge gern in die Kommentare…