Archiv für die Kategorie „Affiliate“

a4u-Expo Europe am 28.-29. April 2009 in Amsterdam

Donnerstag, 8. Januar 2009

Letztes Jahr konnte ich leider nicht bei der a4u Expo in London dabei sein. Umso mehr freue ich mich dass die A4U Europe 2009 dieses Jahr in Amsterdam stattfinden wird.

Berichten zufolge ist die a4u eine der besten Konferenzen überhaupt und das Affiliate-Marketing Main Event in Europa. Leider lässt sich noch nichts über die Agenda und Qualität der Speaker sagen, da noch die Submission-Phase für Speaker läuft. Ganz sicher wird die a4uexpo aber ein hochkarätiges Programm an Speakern akquirieren können, zumal es den meisten eine Ehre sein sollte in Amsterdam sprechen zu dürfen.

Besonders attraktiv ist die a4u natürlich durch die zahlreichen Networking-Events im Rahmenprogramm auf die ich mich schon besonders freue. Mehr vom letzten Jahr gibts auch bei Mediadonis.

PS: Die günstigsten Flüge nach Amsterdam gibts natüüüüüüüüüüüürlich bei flug.idealo.de! Wer in 2 Tagen perfekt Holländisch lernt kann den Rückflug beim gerade gelaunchten vluchten.idealo.nl buchen.

td AdMatch: ContextAds von TradeDoubler

Montag, 31. März 2008

Heute startet TradeDoubler das neues kontektbasiertes Werbesytem td AdMatch. An Tiefstapeln denkt man bei TradeDoubler allerdings keinesfalls:

“Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass td AdMatch, die neue, innovative, marktführende Lösung für kontextbasierte Werbemittel, von TradeDoubler heute auf den Markt gekommen ist!”

AdMatch ist also seit heute auf dem Markt und vom Start weg marktführend? AdSense, ebay, Adscale, YSM, Chitika und wie sie alle heißen müssen wohl mit ernsthaften Problem rechnen. Eigentlich wird TD wohl aber wohl nicht einmal auf Affili.net aufschliessen.

Tatsächlich sieht die Lösung, wenn auch sicher nicht marktführend dennoch gar nicht schlecht aus. Bietet TradeDoubler AdMatch doch immerhin die freie Wahl zwischen Text- und Imageanzeigen im Stil von Google AdSense und Mini-Malls a la Chitika oder affilimatch. Ob die Lösung aber vor allem beim eCPM mit AdSense mithalten kann und wie gut die Kontext-Sensitivität ist wird sich erst im Test zeigen.

Springer kauft Zanox

Mittwoch, 23. Mai 2007

Nach vermutlich zähen und vor allem andauernden Verhandlungen kaufte die Verlagsgruppe Axel Springer gestern abend rückwirkend zum 1. Januar 2007 60% des Berliner Affiliate-Marketing-Anbieter Zanox. Die restlichen 40% kauft die PubliGroup.

Das Unternehmen wird gemäß der Kernmärkte der neuen Gesellschafter aufgeteilt. Die geteilte Rechnung für die Käufer belief sich laut golem auf 214,9 Millionen Euro. Vor kurzem bot AOL für den Zanox-Konkurrenten bis zu 900 Mio. USD, zog das Angebot später aber zurück.

Außerdem plant Springer laut Focus den Einstieg in den Finanz-Informations-Dienst ZertifikateJournal AG. Dieser könnte die Zeitschriften “Finanzen” und “Euro” ergänzen.
Bereits letztes Jahr kaufte Springer den Online-Preisvergleich idealo.de.

Amazon Deutschlands größter Linkkäufer

Donnerstag, 1. März 2007

alternative Post-Titles:

1. Warum Amazon-Affiliate-Links bei mir immer nofollow bekommen…

2. Warum es cooler ist sein eigenes Affiliate-Netzwerk zu betreiben…

3. Wie lass ich die Crowd mein Linkbuilding machen …

Eigentlich ist es ja ne alte Geschichte, aber Stephan Spencer bei SEL hat gerade einen lustigen Artikel über Good Cloaking und Evil Cloaking geschrieben und dabei ist mir das Ganze mal wieder aufgestoßen. Das Resumee ist, dass es laut Google z.B. durchaus ok ist, Suchmaschinen hübschere URLs ohne nervige Parameter zu servieren. Wozu brauchen Suchmaschinen Session-IDs, Navigationspfade oder Partner-IDs?

Und richtig nett macht das zur Zeit der eCommerce-Gigant Amazon. Während der für Amazon die Werbetrommel rührende Partnerprogramm-Teilnehmer URLs wie

http://www.amazon.de/gp/product/B0009JL03S?ie=UTF8
&tag=partnerID-21&linkCode=as2&camp=1638&
creative=6742&creativeASIN=B0009JL03S

in seine Seiten einbaut, serviert Amazon.de dem GoogleBot viel schönere URLs vom Format

http://www.amazon.de/Konsole-inkl-Festplatte-Wireless-Controller/dp/B0009JL03S

Im Gegensatz zu den meisten Affiliate-Netzwerken leitet Amazon hier aber sehr sauber per 301 auf die später rankende Produktseite um. Sprich jeder hart gecodete Affiliate-Link zum Amazon-PP zählt als klare Stimme und damit Empfehlung für die Amazon-Seite.

Tja, ist es nun good cloaking oder evil cloaking? Auf jeden Fall ist es vergleichsweise schlaues Cloaking. Die meisten Merchants in Deutschland würden sicherlich noch einiges auf den CPC/CPO drauflegen, wenn die Netzwerke besser umleiten würden. Wie kann man leichter Linkbuilding betreiben als auf dem Buckel seiner Affiliates? AAL par excellence. Andererseits verschwimmt die Grenze zum Linkkauf natürlich zusehens. Bietet mir Amazon die Provision für die Sales oder für das Linkbuilding? Kaufen Sie die Links für Traffic oder fürs Ranking? A very grey area…

Amazon: (neuer) Werbekostenerstattungs-Zyklus 2007

Freitag, 5. Januar 2007

Kurz gesagt: Dieses Jahr steht 2007 auf der Amazon-Werbekostenerstattung sonst ändert sich nichts!

Amazon will es als “eine gute Nachricht” [...] “pünktlich zu Jahresbeginn” verkaufen, dass die Werbekostenerstattungen nun nicht mehr quartalsweise 30 Tage nach Quartalsende, sondern montalich 60 Tage nach Monatsende ausgezahlt werden. Wow… das ist doch, was wir immer wollten! … Moment… *calculate*….

Ja, genau. Es wird jetzt monatlich ausgezahlt. Aber ansonsten ist die Änderung erfolgsneutral. Früher lag die durchschnittliche Wartezeit von Entstehung der Forderung bis zur Auszahlung bei ca. 75 Tagen (Mitte des Quartals bis 30 Tage nach dem Quartal).

Jetzt aber das revolutionäre am neuen Modell: Bei der monatlichen Auszahlung liegt das Einnahme mittel natürlich ebenfalls am 15. des Monats. Rechnet man nun die 60 Tage hinzu kommt man auf sensationelle … 75 Tage. Sprich: Ich bekomme meine Januar-Einnahmen früher, meine Februar-Einnahmen so wie immer und meine März-Einnahmen sogar später als im alten Zyklus. Die Kapitalbindung in den Forderungen gegenüber Amazon.de bleibt exakt die gleiche.

OK, OK, kein Grund zur Panik. Wir sind es ja gewöhnt. Aber das ganze als gute Nachricht zu verkaufen, ist dann doch albern, oder?