Archiv für die Kategorie „Yahoo!“

laizeps reesnreget SEO-Contest: Review

Donnerstag, 22. Februar 2007

Nanu, bin eben in meinem MyBlogLog-Profil noch über mein altes Laizeps Reesnreget Blog gestolpert und habe aus Spaß mal Google abgefragt und *huch*: Das Ding rankt VOR der offiziellen Contest-Page… Nanu? Obwohl DIE doch nun wirklich DER Hub auf dem Bereich sein sollte. Komisch… wobei da doch nur ein Haufen Schrott drauf verlinkt… (mal abgesehen vom trusted mighty Ice-Blog ;) )

Und auch die von mir modifizierte und angelinkte Exalead-SERP rankt wieder ganz gut, rankt sich selbst und zieht den User in eine hypnotisierende Exalead-Endlos-Schleife.

Kudos nochmal an den Sieger! Denn Stereophone ruled jetzt sowohl Exalead (Da ist er ja DER Spezialist) und auch Google. Bei Yahoo und MSN steht die offizielle vorn.

3 Gründe warum Jeremy Zawodny cooler ist als Matt Cutts

Mittwoch, 31. Januar 2007

Kurz zur Vorgeschichte:

30. Januar 10 a.m.: Jeremy Zawodny (arbeitet bei Yahoo! spricht aber nicht im Namen von Yahoo!) nennt Andy Beal (MarketingPilgrim) einen Spammer, weil dieser mit seinem Zune-Contest versucht möglichst viele Reader in seine MyBlogLog-Community zu bekommen. Jeremy Zawodny hat in sofern das Recht sich einzuschalten, als er für Yahoo! arbeitet, die kürzlich MyBlogLog akquiriert haben.

Was genau hat Jeremy Zawodny nun aber Matt Cutts von Google vorraus?

Etwas meiner Meinung nach sehr wichtiges:

  1. Er hat seinen Fehler eingesehen. (Zum Fehler gleich mehr…)
  2. Er hat ihn öffentlich eingestanden und nicht etwa die Spuren verwischt, sondern Fehltritt und Richtigstellung veröffentlicht.
  3. Er hat sich persönlich bei den Betroffenen entschuldigt.

Tatsächlich war Andy Beals’ Aktion zwar ganz leicht spammy, aber vielmehr war es eben “Thinking out of the Box” und kreatives Marketing. Jeder, der dadurch auf sein Blog aufmerksam geworden ist, wird sich nicht ärgern es abonniert zu haben. Vor allem war die Aktion aber prima Promotion für den MyBlogLog-Service und hat so sicher eine 3-stellige Anzahl neue User (die wiederum Multiplikatoren werden) gebracht.

Ich halte die Fähigkeit Fehler einzugestehen und Streits nicht eskalieren zu lassen für eine der wichtigsten überhaupt. In einer Welt wo alle Übeltaten online archiviert werden und Fehltritte von Suchmaschinen leicht vor dem eigenen Webauftritt gelistet werden können ist es unheimlich wichtig seine Integrität zu schützen und eine halbwegs weiße Weste zu bewahren. Das ist nicht der einzige aber ein guter Grund für ethisches Verhalten. Andy Beals scheint das ähnlich zu sehen.
Die Reue und Reflektiertheit, die Jeremy auszeichnet, lässt Matt Cutts leider vermissen. Auf die Plagiatsvorwürfe von (zufällig auch) Jeremy reagiert Matt Cutts wie ein Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Auch sonst finde ich Matts Äußerungen in letzter Zeit zumindestens fragwürdig.

Daher Hut ab vor Jeremy. 3:0 für Mut zum Fehler.

Der nächste AdSense-Millionär

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Geoff Peters wird, wenn mich nicht alles täuscht bald im Club der Adsense-Big-Boys mitspielen.

Der Grund? – Eins der besten (weil simpelsten) Mashups, das ich je sah:

Geoff hat ein Skript entwickelt, dass sich zu einem beliebigen search string Yahoo News und Bilder zieht und diese zusammen mit AdSense-Anzeigen darstellt. Das ganze wird mit dem Begriff “sexy” angereichert, weil das irgendwie zum Spiel dazu gehört und dem User auch Spaß bereitet, weil man mit dem Skript natürlich das “Sexappeal” eines Celebs misst. Zur Funktionsweise meher bei Philipp Lenssen

Spannender ist, dass der nette Zeitvertreib “hinter den Kulissen” natürlich das von vielen “whitehat SEOs” am meisten gehasste Seitenkonstrukt der jetzigen Zeiit ist: Eine “Pseudo-Suchmaschine“… es tut nichts anderes, als User Generated Content mit der Hilfe von APIs in hardcore-verlinkte HTML-Seiten zu verwandeln. Und Google wird sie lieben und indizieren schätz ich…
Das Ding hat das Potential unter 90% der relevanten search strings, die den Begriff “sexy” enthalten unter die ersten 10 zu kommen. Und wer stände nicht gern mit “Jessica Alba sexy” unter den Top10…

Ob ich neidisch bin? Klar! Und wie! Aber – hey – das ist das schönste und beste sagen wir mal “grey hat” Projekt, dass ich bisher gesehen habe. Bin gespannt was Google und AdSense dazu sagen. Aber ich tippe das Geoff bald ein bisschen weniger Sorgen haben wird. Und zu recht… eine der wenigen Varianten mit der man das black-hat-Dasein rechtfertigen könnte.

Yahoo weiter gefräßig – jumpcut.com

Mittwoch, 27. September 2006

Während Yahoo! sich bereits erfolgreich del.icio.us und flickr einverleibt hat und momentan mit facebook.com verhandelt hat der Portal-Primus mal ganz nebenbei den Video-Remixer jumpcut.com eingekauft um ihn in Yahoo Video zu integrieren.

Die Frage ist natürlich ob es Yahoo schafft Features zu generieren die den Dienst gegenüber YouTube oder MySpace Video hervorheben können. Mit del.icio.us und flickr.com hat Yahoo sich Marktführer gekauft. Facebook fiele in die selbe Sparte. Ob die unkreativen Yahoos es auch schaffen ein Produkt gegen die Marktführer weiterzuentwickeln wird sich jetzt zeigen.

via mashable (subscribe!)

Schlägt Yahoo! wieder zu?

Freitag, 22. September 2006

Nach der Übernahme von Flickr und del.icio.us steht der amerikanische Portal-Betreiber Yahoo! nun mit der Studenten-Community Facebook in Verhandlungen. Mitbewerber um die Gunst der bisherigen Kapitalgeber von Facebook sind Microsoft und Viacom.

Das Studenten-Network würde natürlich gut in Yahoo!’s “Wir kaufen alles was läuft”-Strategie passen. Facebook verdient ca. 100 Mio. Dollar im Jahr und fordert mind. 1,5 Mrd. US-$ laut golem. Aber auch Viacom hat sicher interesse an der weltweit größten Studiosi-Clique. Rupert Murdoch, Eigner von Viacom, durfte bei MySpace.com erfahren wie schnell man den Kaufpreis (ca. 560 Mio. US$) mit einem einzigen guten Werbedeal (Google – 900$) wieder amortisieren kann. Daher gehen die 100 Mio Jahresumsatz wohl noch von einer Untervermarktung aus. Auch Microsoft könnte mit Facebook endlich etwas auf MySpace aufschließen. Denn die eigene Community spaces.msn.com läuft alles andere als vergleichbar gut.

Fraglich ist wie Facebook langfristig Wachstum sichern will. Studenten sind parallel bei MySpace angemeldet und wechseln später in Business-Netzwerke. Die relativ klar abgegrenzte Studienzeit lässt sich zwar mit Alumni-Aktionen teils reaktivieren, dennoch fehlt dem Konzept die Weitsichtigkeit.

Freuen wird das ganze sicherlich die Gründer des deutschen studiVZ, dessen Marktwert wieder ein bisschen gestiegen sein sollte. (Übrigens würde deren Seite wenigstens eine minimale SEO ganz gut tun…ist ja richtig übel…)