Wenn das so weiter geht wird yiggen nicht zum Synonym zum votieren für die Coolness von News, sondern eher der Inbegriff von “etwas so richtig gegen die Wand fahren.”
Nach ein paar SEO-Fehlern, die absolut verzeihbar sind und die ja doch jeder immer wieder falsch macht. Und nach ein paar lustigen Patzern und einem sensationellen Relaunch hat Yigg nun wieder die nächste Totgeburt gestartet: Yigg Sponsorships
Das funktioniert so:
1. Yigg spiegelt vor, man könne für ein paar Euro (immerhin bis zu 199,-€) ein wirklich cooles Placement + Link (per 301-redirect) kaufen.
2. Yigg sammelt binnen Stunden fett Kohle ein und bucht einen Großteil des Inventars aus.
3. Yigg macht aus dem 301 nen 302 und entwertet so den Link, ändert aber nicht die robots.txt bzw. added ein nofollow um es klar als Werbelink zu markieren.
Das Ende vom Lied ist im schlimmsten Fall, dass ein paar der “edlen Sponsoren” sich mit dem Link abschiessen. Mit dem Thema 302-redirect entstehen nämlich ein paar Probleme, die bereits ausführlich besprochen worden sind.
Es gibt genau 2 Modelle das ganze vernünftig zu fahren:
a) Ein echter Link oder 301-redirect – Da hat der Sponsor was von, aber yigg.de tauscht seinen PR8 binnen Wochen in einen 5er.
b) nofollow ad placement – Was Google zu bezahlten Links sagt, sollte jedem geläufig sein. Verkaufe keine Werbe-Links ohne diese nofollow zu setzen.
Also bitte: Entweder die Balls haben für das gute Geld auch gute Links zu geben, oder wenigstens den redirect per robots.txt blocken und nofollow setzen. Aber Sponsoren 302-hijacken ist MEGA-uncool. Passt aber zu Yigg.
Die nächste Null-Nummer ist aber schon in der Pipeline: Die YIGG-API. Das wird dann vermutlich die sowieso system-immanente DC-Problematik weiter ausreizen und dann wohl endlich der letzte Sargnagel. Ich lass mich gern überraschen, ob man das noch toppen kann.
PS: Gerald konnte übrigens auch prominente Sponsoren finden….