Es gab ja einige SEO’s die befürchteten, dass Alexa durch seinem “Service” in den Traffic Details andere Domains des gleichen Besitzers anzuzeigen selbst _die_ Webmaster-Netzwerke aufzeigt, die ihre Spuren mit gif-Impressum, Strohmännern und ähnlichen Mitteln zu verwischen suchen um der Konkurrenz das Reverse Engineering zu erschweren.
Doch das ist alles nichts im Vergleich zu dem, was perlentaucher.de durch dieses Feature zugeschreiben wird. Obwohl Perlentaucher einen anderen Eigner, Hoster und eine andere IP-Adresse hat lastet man dem seriösen Literatur-Portal eine Reihe von Erotik-Domains an (siehe Screenshot).
Warum? Der Betreiber von Perlentaucher hat sich einfach die falschen Nachbarn ausgesucht. Link-Netzwerk? Nein! Black-Hat-SEOs? Nein! Aber auf der Post-Adresse des Domain-Holder sitzt dummerweise auch der Betreiber von babeslounge.de, foxclub.de und ähnlichen Verweilangeboten. Genug für Alexa um die “offensichtliche” Verbindung herzustellen und perlentaucher.de als “Puff-Mutter” des Erotik-Netwerk zu outen. Allem Anschein nach natürlich zu unrecht! Der Ausdruck “virtueller Rufmord” liegt auf meinen Lilppen…
In Zukunft sollte man also nicht nur auf Shared Hosting verzichten sondern Internet-Firmen in Einfamilienhäusern auf dem Land ansiedeln. Denn man weiß ja nie, was die netten Jungs eine Etage höher wirklich machen…