alternative Post-Titles:
1. Warum Amazon-Affiliate-Links bei mir immer nofollow bekommen…
2. Warum es cooler ist sein eigenes Affiliate-Netzwerk zu betreiben…
3. Wie lass ich die Crowd mein Linkbuilding machen …
Eigentlich ist es ja ne alte Geschichte, aber Stephan Spencer bei SEL hat gerade einen lustigen Artikel über Good Cloaking und Evil Cloaking geschrieben und dabei ist mir das Ganze mal wieder aufgestoßen. Das Resumee ist, dass es laut Google z.B. durchaus ok ist, Suchmaschinen hübschere URLs ohne nervige Parameter zu servieren. Wozu brauchen Suchmaschinen Session-IDs, Navigationspfade oder Partner-IDs?
Und richtig nett macht das zur Zeit der eCommerce-Gigant Amazon. Während der für Amazon die Werbetrommel rührende Partnerprogramm-Teilnehmer URLs wie
http://www.amazon.de/gp/product/B0009JL03S?ie=UTF8
&tag=partnerID-21&linkCode=as2&camp=1638&
creative=6742&creativeASIN=B0009JL03S
in seine Seiten einbaut, serviert Amazon.de dem GoogleBot viel schönere URLs vom Format
http://www.amazon.de/Konsole-inkl-Festplatte-Wireless-Controller/dp/B0009JL03S
Im Gegensatz zu den meisten Affiliate-Netzwerken leitet Amazon hier aber sehr sauber per 301 auf die später rankende Produktseite um. Sprich jeder hart gecodete Affiliate-Link zum Amazon-PP zählt als klare Stimme und damit Empfehlung für die Amazon-Seite.
Tja, ist es nun good cloaking oder evil cloaking? Auf jeden Fall ist es vergleichsweise schlaues Cloaking. Die meisten Merchants in Deutschland würden sicherlich noch einiges auf den CPC/CPO drauflegen, wenn die Netzwerke besser umleiten würden. Wie kann man leichter Linkbuilding betreiben als auf dem Buckel seiner Affiliates? AAL par excellence. Andererseits verschwimmt die Grenze zum Linkkauf natürlich zusehens. Bietet mir Amazon die Provision für die Sales oder für das Linkbuilding? Kaufen Sie die Links für Traffic oder fürs Ranking? A very grey area…