Artikel-Schlagworte: „nofollow“

Wikipedia.org gibt das Prinzip kollektive Intelligenz auf

Montag, 22. Januar 2007

spam.jpgAnders kann man meiner Meinung nach die Neu-Einführung des nofollow-Attributes in der englischen Ausgabe der Wikipedia nicht deuten.

Die Einführung des NoFollow für externe Quellen ist meiner Meinung nach die Aufgabe des Glaubens an die Verlässlichkeit des Wirkens der Schar von Editoren und eine Bankrotterklärung des gesamten Wikipedia-Prinzips. Wenn die Wikimedia ihren Editoren nicht zutraut wertvolle von wertlosen oder schädigenden Links zu trennen, dann sollte der Leser den Inhalten noch kritischer gegenüber stehen als je zuvor.

Unglaublich welche Authorität der Wikipedia selbst von Bildungseinrichtungen (und Suchmaschinen) zugedacht wird. Überall findet man die Wikipedia als “zuverlässige Quelle”. Allein zur Kontrolle der ausgehenden Links soll dieses kollektive Monstrum nicht in der Lage sein? – ein ARMUTSZEUGNIS!

Bereits am 30.08.2006 erschien bei perlentaucher ein ganz guter Artikel über die Wikipedia / Nofollow. Der Artikel (an dem ich geringfügig mitwirken durfte) fasst das Thema Wikipedia und Links ganz gut und für Normalsterbliche verständlich zusammen.

Ich kann nicht wirklich verstehen, dass einige glauben, dass die Einführung des rel=”nofollow” irgendetwas an der Qualität der Wikipedia ändern wird. Erstens lohnt sich bei der Wikipedia das “Spamming for Traffic” stets und zweitens gibt es genügend Clones ohne nofollow.

Gerade bei Blogs hat sich gezeigt, dass nicht das Linkkondom vor Spam schützt, sondern Akismet oder Bad Behaviour. NoFollow zu verwenden schützt einen lediglich vor echten Kommentatoren, nicht vor Spammern. Hier nochmal zu der Link zu der langen Liste von Erfolgsgeschichten des NoFollow-Attributes.

UPDATE: Heute nimmt sich auch Golem des Themas wikipedia und nofollow an.

Kein SPAM mehr dank nofollow

Freitag, 19. Januar 2007

spam.jpgDie ersten Erfolge des Attributes rel=”nofollow” im Kampf gegen SEO-Spam schildert Frank im SEO-Blog.

PS: Das Ice-Blog nutzt das Plug-In DoFollow, rezensiert aber gelegentlich die Comments. Im Moment bricht die NoFollow Debatte erneut aus.

Die asoziale Wikipedia unter der Lupe

Freitag, 1. September 2006

Auf Perlentaucher findet sich ein sehr schöner, schonungsloser aber sachlicher Artikel über das NoFollow-Verhalten der dt. Wikipedia. Richtig so! Linkgeiz ist “out”! Und gespammt wird trotzdem.

Es ist wirklich erbärmlich, dass die deutsche Wikipedia ständig Inhalte aus anderen Seiten saugt, diese in der Regel nicht referenziert und wenn Sie es doch mal tut das Link-Kondom drüber packt.