Google Spam-Hunter und Webmaster Erschrecker Matt Cutts hat auf der SES San Jose erneut die Debatte um Paid Links (=gekaufte Links) angeheizt.
Unter anderem kann man in seinem Blog auch die Präsentation über Paid Links downloaden.
Dem Vortrag zu Folge entsprechen gekaufte Links nur dann den Google Webmaster Guidelines, WENN SIE:
- per JavaScript umgesetzt sind
- die outgoing links über eine robots.txt geschützte Section laufen
- das Attribut rel=”nofollow” für den Link oder die gesamte Page gesetzt wurde
- der Link über eine 302-Weiterleitung erfolgt
OK. Verstanden soweit. Für mich tut sich bei der ambivalenten Auslegung diese Mini-Guidelines aber eine durchaus wichtige Frage auf: Was genau sind Paid Links? Nur Links, die auf monatlicher Basis bezahlt werden? Was ist mit Links die in Verbindung mit Performance Marketing insb. Affiliate-Marketing gesetzt werden.
Ganz konkret: Woher weiß ich, ob das Amazon-Partnerprogramm meine Deeplinks kauft, oder nur vergessen hat die Links google-konform mit einem 302-redirect zu versehen?
Die Frage ist doch nicht “Are paid links evil?” sondern “What is a paid link… and what’s NOT?”. Ich finde da besteht noch erheblich Klärungsbedarf. Kann Google denn sagen, ob ich der ZEIT Geld für einen Link bezahle, oder ob ich (zumindest in der Außendarstellung) ein Revenue-Share-Programm, wie Amazon aufgesetzt habe? Oder habe ich etwa nicht die gleichen Rechte wie Amazon?
Ich bin mir sicher, dass wir das in Zukunft noch erfahren werden.